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vivi859

Müder Krieger gibt nicht auf

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Donnerstag, 8. September 2011, 09:48

Meine Molly - Du bleibst in meinem Herzen

Ich bin so traurig, ich musste meine Molly leider am Sonntag einschläfern lassen. Das war so grausam. Sie war 15 Jahre und drei Monate. War abgemagert bis auf 2.600 gr. Was ich alles versucht habe sie zum fressen zu animieren, doch sie war einfach krank. Ein Nierentumor und schlechte Blutwerte, Schilddrüse Kalzium und und. Irgendwas hatte sie auch noch im Hals, das ihr das schlucken schwer machte. Es gäbe so vieles über sie zu berichten. Vielleicht schreibe ich es mal auf - Memoiren meines Lieblings.

Für mich war sie immer mein Baby. Sie war eine besondere Katze, sie war nie, was Katzenuntypisch ist nachtragend oder sauer. Ich musste sie einmal wegen einem Klinikaufenthalt 6 Wochen alleine lassen. Damals hatte ich noch 2 Katzen, meine Nachbarin hat sich um die beiden gekümmert. Sie hat sie in meine Wohnung rein und rausgealssen, ihre Tochter hat den beiden die Zeit mit spielen und streicheln versucht zu verkürzen. Doch ansonsten waren sie alleine. Als ich nach Hasue kam, hat mich meine Mocke ignoriert, aber Molly machte zwar erst Anzeichen das sie mit stolzem hocherhobenen Haupt, mich ignorierend an mir vorbeiflanieren wollte, doch sie blieb abrupt stehen und ist mir auf dem Arm gesprungen.
Sie war einfach aussergewöhnlich. Sie schmusste eine Pfoten links und eine rechts auf meiner Schulter, den Kopf an den Hals gedrückt. Sie hat dabei gesabbert, als hätt man einen Wasserhahn aufgedreht. Das war zwar na ja, aber diese Liebe war einfach unglaublich. Dann kam der Tag an dem ich meine beiden Katzen meiner Mutter geben musste, weil mein Freund eine Katzenallergie hatte. Doch rief meine Mutter nach kurzer Zeit an, ich soll die Molly abholen, weil sie ihr überall hinmacht nur nicht ins Katzenkloh. Das hat sie weder vorher noch nachher jemals wieder gemacht. Ich habe sie geholt und es war wie ein Wunder mein Freund hat auf Molly nicht reagiert. Sie durfte bleiben. Sie hatte uns beide voll im Griff. Das Haus gehörte ihr, was noch besser ist wir gehörten ihr. Schmusen ist angesagt wenn Molly will, da wird auf den Schoss gesprungen oder sich sich auf die Tastatur gelegt oder auf das Buch gesetzt. Sie hatte Durchsetzungsvermögen. Und redselig war sie, ständig hat sie uns was vorgemaunzt. Auch jetzt die letzten Tage, ich hätte so gerne versatanden was sie mir sagen wollte. ich glaube, sie hat mir ein paar tröstende Abschiedsworte mitteilen wollen.

Ich denke ständig an sie - teils fühle ich sie auf meinem Arm. Sie fehlt mir so sehr.
Signatur von »vivi859« Sich wagen, sich trauen, nach vorne zu schauen, bereit sein für das Neue, ohne Zweifel ohne Reue, zielstrebig seinen Weg zu beschreiten, ohne ein schlechtes Gewissen sich zu bereiten - (c) vivi859, 13.02.2011

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Donnerstag, 8. September 2011, 16:22

Hallo liebe vivi,

das tut mir sehr leid mit deiner Katze.
Kann gut nachvollziehen wie es dir geht. Wenn man ein geliebtes Tier verliert ist das immer sehr schlimm...
Als meine Hündin damals vom Zug erfasst wurde, war ich auch unendlich traurig. Auch heute denke ich noch fast jeden Tag an sie (das ganze ist jetzt 5 JAhre her) und leide immernoch weil sie nicht mehr da ist und ich sie immernoch so vermisse...

Behalte Deine Molly in deinen Gedanken, denk an die schönen Zeiten mit ihr und an das, was sie dir gegeben hat.
Klar wird gerade die erste Zeit ohne sie sehr schwer werden, aber du darfst auch trauern!

Sie passt ganz bestimmt im Katzenhimmel auf dich auf :)

Alles Liebe dir...

LG
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vivi859 (10. September 2011, 22:45)

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Samstag, 10. September 2011, 22:50

Hallo Lacuna,

Danke für Deine Lieben Worte.

Ich vermisse sie so sehr. Ich denke jeden Tag an Molly. Ich sehe sie auf ihren Lieblingsplätzen sitzen, wie sie mir, wenn ich von der Arbeit komme entgegenläuft... *jun4*
Signatur von »vivi859« Sich wagen, sich trauen, nach vorne zu schauen, bereit sein für das Neue, ohne Zweifel ohne Reue, zielstrebig seinen Weg zu beschreiten, ohne ein schlechtes Gewissen sich zu bereiten - (c) vivi859, 13.02.2011

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