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1

Dienstag, 7. Juni 2011, 11:13

dissoziative Persönlichkeitsstörung oder MPS

hallo ihr Lieben,

ich suche nach Büchen wo es um dissoziative Pernlichlkeitstörung geht oder aber anderes gesagt um die Multiple Persönlichkeitsstörung...
Habt ihr Bücher zu diesem Thema?
Könnt ihr mir vielleicht eins Emphelen?

Liebe Grüße

Meggie

Chaoswölfe

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Dienstag, 7. Juni 2011, 14:54

ja können wir
aber vorher noch ne frage....
auf was für ner ebene willst du dich damit auseinandersetzen?
Signatur von »Chaoswölfe«
Verletze lieber den Freund durch Wahrheit,
als die Freundschaft durch Lüge.


Alois Essigmann, (1878 - 1937)



Die Freundschaft vermehrt das Gute und verteilt das Schlimme; sie ist das einzige Mittel gegen das Unglück, sie ist das Aufatmen der Seele.

Baltasar Gracián y Morales, (1601 - 1658 )

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3

Dienstag, 7. Juni 2011, 15:25

Hey Meggie!

hab folgende Bücher zu dem Thema gefunden:

  • Ich bin viele von Joan Fr. Casey & Lynn Wilson

  • Ich bin Robert, Wanda und Bobby: Der Mann mit den elf Persönlichkeiten von Robert B. Oxnam

  • Ich und die anderen von Matt Ruff

  • Mein Leben als Multiple oder Ein endloser Kampf von Barbara Nepeis

  • Anne und die Macht der anderen von Christa Windmüller

  • Die Geduld der Spinne von Jonathan Nasaw
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Eni
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Versuche nie, das Wesen eine Menschen danach zu beurteilen, was in Erscheinung tritt.
Halte nie eines seiner Worte oder einer seiner Handlungen für ein Zeichen seiner Gesinnung.
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4

Dienstag, 7. Juni 2011, 15:42

Chaos, ich würde mich für ein Fachbuch interessieren, welches schon etwas auf die wissenschaftlichen Aspekte eingeht und nicht nur an der Oberfläche kratzt. Kannst du da eines empfehlen?
Signatur von »caddy« Grüße (was für welche kommt drauf an, wer du bist)

Caddy


Link zu AliAntonSchokoMuffinLina

5

Dienstag, 7. Juni 2011, 15:53

Verdachsdiagnose... -.-
Ich möchte wissen, also lesen, wie es ist, was sich ändert, wenn man es begreift und zuläst, wie man bestimmte Dinge lernen kann etc... Mir sind quasi das menschliche wie das Wisenschaftliche wichtig. Wobei es genügend wissenschaftliche Texte im Internet gibt. Also lieber eine Multiplepersönlichkeit in einem Roman oder so...

@Eni Bücher gefunden habe ich selbst, ich möchte aber nen feedback von gelesenen Büchern und nicht von gefundenen... :)

Chaoswölfe

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6

Dienstag, 7. Juni 2011, 18:17

also was ich an den (auto)biographischen büchern schwierig find
einige sind fiktiv und voll an der realität vorbei .... hannah und die anderen zum beispiel... das is obwohls teilweise sehr triggert trotzdem rosarote welt
und was man grundsätzlich nie vergessen darf.... auch wenn es gemeinsamkeiten durchaus gibt is jeder multi einmalig genauso wie unos ja nich gleich sind... ander die auch viele sind können vllt. erzählen wies bei ihnen war und so elementare dinge wie immaginationsübungen etc. da kann man auch weiterhelfen aber man sollte sich nich jemand anderes anschaun/ein buch lesen und glauben das es bei einem selber alles 1 zu 1 so funktioniert

meggie ich würd dir das für den anfang echt nich empfehlen

aber ich bin robbert wanda und bobbie is das beste buch dieser kategorie was ich gelesen hab
der schreibstil is gut
es is eine autobiographie
viele aspekte ihres alltagslebens sind sehr gut beschrieben
man geht wirklich ein stück des lebenswegs mit von anfang an und nich irgendwo einfach mittendrin.....


fachbücher
auch da erstmal vorne weg...
michaela huber kennt sich gut mit der thematik aus und schreibt auch gute bücher aber selbst bei ihr finden wir von unserem standpunkt aus gesehn inhaltliche fehler in den büchern
man sollte also fachbücher von verschiedenen authoren lesen

ich schreib dazu nachher oder morgen noch mehr


und noch was
leuten die viele sind/ sein könnten sollte klar sein das egal welche bücher man immer sehr gut wegen triggern aufpassen muss aber auch unos die selber psychische probleme haben müssen aufpassen!!!
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7

Dienstag, 7. Juni 2011, 20:25

Hallo Chaos,

mir geht es nicht darum, Dinge eins zu eins anzunehmen, sonder viel mehr darum quasi zu lesen wie es bei anderen is, zu schauen, ob vielleicht irgend ne Art von Hilfe drinne steht, irgendetwas, was mihc stützen kann, irgendwas was mir die Realität zeigt.
Das das mit einem Buch nicht getan ist und das Bücher nicht unbedingt das whre Leben ist, ist mir dennoch bewusst.
Fachliteratur aus dem netz, Beiträge von euch und auch von, sry komme gerade nicht auf den namen, sind für mich interessant, weil ich weiß, worauf ich mich einlasse.

Es ist im Moment für mich schwirig das ganze einzuschätzen, es zu akzeptieren und ich möchte einfach mehr darüber lesen und wissen...

Liebeb Grüße

Meggie

ninora

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8

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:03

Hallo Meggie,

"Schritt für Schritt ins Leben: Ein kompaktes Selbsthilfebuch für Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung und Zwischenformen" von Christine Striebel beinhaltet auch Anregungen für Skills und so. Wobei das auch alles ausprobiert und angepasst werden sollte. Auch sind "Erfahrungsberichte" von Betroffenen und Angehörige drin.

Trotzdem glaube ich nicht, dass es hilfreich sein wird, wenn Dein Anliegen ist, mit DIS besser zurechtkommen zu können. Weil jeder Betroffene ist anders. Und auch die Erfahrungsberichte in diesem Buch (also einige Passagen), wirken auf mich etwas bis sehr befremdlich.... weil Menschen einfach unterschiedlich sind und ihre Erfahrungen auch. Bitte lese nicht allzuviel, sondern nehme Dich so wahr, wie Du bist. Denn nur so besteht die Gewissheit, dass Du autentisch bleiben wirst. Das ist das Wichtigste, weil je mehr Du Dich verlierst, desto mehr verlierst Du Dein Leben, Deine Träume können nicht (mehr) verwirklicht werden und Depressionen nehmen zu......

9

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:10

es ist doch aber so, dass sich jeder, das liegt nunmal in der natur des Menschen, sich mit sich und seinem krankheitsbild auseinander setzt.
Das habe ich mit der PTBS getan, mit der Essstörung, mit den Depressionen etc... was also sollte mich diesmal daran hindern es wieder zu tun, was an diesem Krankheitsbild is soooo anderes, dass es hierbei nicht gut wäre dies zu tun???
Ihr schreibt, es ist nicht gut, wenn ich das mache, aber slebst gemacht habt ihr es ja trotzdem, zumindest bei Chaos scheint es ja so zu sein, denn sie können ja Emphelungen geben, also warum ich nicht?

ninora

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10

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:24

!!!Meine Meinung!!!

DIS hat viele "Erscheinungsbilder". Einige davon überschneiden sich.... das kann sehr verwirrend sein und in noch mehr Chaos sich stürzen.
DIS hat etwas mit "Anteilen" zu tun. Vor allem zu Beginn ist es schwer, ein Co-Bewusstsein aufzubauen. Die Auseinandersetzung mit der Thematik kann ganz schön nervzerreißend sein und andere "Anteile" könnten in Panik geraten. Wenn kein Co-Bewusstsein aufgebaut ist, eine ziemlich gefährliche Angelegenheit.

Zumindest diese Erfahrung mache ich mit einer "Chat-Freundin" durch. Eine DIS-fähige Therapie ist unausweichlich. Damit sich tatsächlich auseinandergesetzt werden kann, mit dem Thema. Schritt für Schritt, bis eine Grundstabilität vorhanden ist. Bis eigene Ressourcen angeeignet werden, die durch spätere Lektüren erweitert und aufgebaut werden könnten.

Zeitverluste, innere Zerrissenheit, weil das Co-Bewusstsein auch zu stark und trotzdem zu verschwommen ist, die eigenen Baustellen.... das ist viel zu komplex, als dass sie mit 5 oder 11 Büchern zu "verstehen" gelten. Weil auch jede "Viele-Person" zu individuell ist.

In meiner Meinung gehört das Thema in eine vor Ort begleitete Therapie. Beständig, Zuverlässig und Vertrauensvoll. Damit Krisen "rechtzeitig" aufgefangen werden können, Fragen ihren Raum erhalten, damit ein Verstehen der eigenen Person möglich ist.