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1

Montag, 7. Februar 2011, 16:56

Chemie vs. Natur

Ich packe den Thread mal ins Badezimmer, auch wenn es durchaus um die ganze Wohnung gehen kann...

Ich muss gestehen, ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich chemische Reinigungsmittel verwende. Dreck muss einfach weg und es soll alles hygienisch sein und möglichst keimfrei - aber ich weiß auch genau, dass Reinigungsmittel nur schwer aus dem Abwasser heraus geklärt werden können und dass die Entsorgung letztlich ein ziemliches Problem darstellt. :(

Abgesehen davon sind chemische Mittel ja oft auch gesundheitsschädlich und ich selbst bin auch ziemlcih anfällig für Hautausschlag, Atemprobleme etc..

Deshalb versuche ich nach Möglichkeit auf "natürliche" Reinigungsmittel zurückzugreifen. Als "Allesreiniger" ist Essig-Reiniger toll, aber grade bei stark verschmutzter Wäsche benutze ich auch schonmal das Essig aus der Küche. ;)

Einer der Klassiker ist ja, mit Sand zu scheuern, statt irgendwelche Lösungsmittel zu benutzen - das geht auch erstaunlich gut. :)

Habt ihr vielleicht noch gute Tipps für Alternativen zur Chemie-Keule beim Putzen? Wie haltet ihr es diesbezüglich? Oder habt ihr euch da noch nie groß Gedanken drüber gemacht?
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DeadEyes

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2

Montag, 7. Februar 2011, 19:39

Also Essig-Wasser als Allesreiniger kenne ich nicht nur bei der Wäsche sondern auch bei Töpfen. Aber da eher nur Essig. Einfach beim Spülen etwas Essig in den Topf geben und mit dem Schwamm reiben. Danach glänzt der Topf wieder wie neu :)
Was anderes angeht...da ich und meine Mutter sehr empfindliche Haut haben müssen wir schon immer beim Waschmittel aufpassen, was gekauft wird, sodass wir da auch auf schonende Sachen zurückgreifen. Ansonsten kriegen wir beide rote Stellen und fangen uns an zu jucken ohne Ende.
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3

Montag, 7. Februar 2011, 20:42

Früher starben Menschen an Krankheitserregern, unteranderem. Aber schwere Seuchen wurden einfach durch Unreinlichkeit ausgelöst und haben schon in der ganzen Menschheits-Geschichte Millionen Menschen umgebracht. Nicht nur durch bessere Nahrung und Hygienische Nahrung ist es uns mittlerweile möglich, über 100 Jahre alt zu werden. Die Reinlichkeit in der Umgebung, das gesunde und keimfreie Trinkwasser, saubere Flüsse, die nicht von zig hundert oder tausend Menschen als Klo benuten und due Hygyne im Hahen Umfeld (zuhause) All das trägt ein Großteil dazu bei, das wir einfach gesünder leben können.

Nur leider beißt sich hier der Fuch auch nun im Schwanz. Wir finden keinen Mittelmaß und strapazieren auf unsere Kosten die Umwelt!

Und da wir alle nicht wenige sind, summiert sich alles in die etliche Millionen und Milliarden. Aus einem Kaugummi werden Milliarden. Aus einem Killo Müll werden Millionen Tonnen usw.. Ihr wisst was ich meine :D



Dennoch ist es uns aber auch nur sehr schwer möglich, sofern wir grund-Menschliche Bedürfnisse stillen wollen (Und mag wohl so jeder), anders zu leben. Man wird irgendwo einfach mitgetragen und andere Möglichkeiten gibt es selten.

Weil wir einfach so viele sind - zu viele, summiert sich alles um das x-Fache und es wird desswegen immer schwieriger, alle Menschen mit den gleichen Standard, wie wir sie kennen (Und darüber sollten für verdammt fröh sein!), zu versorgen.

Ich komme mal zum Thema zurück :D

Also wie haben zumindestens keine Hammer Starken Chlor-Reiniger oder ähnliches. Meist benutzen wir Pril, Scheuermilch und sowas. Für das Bad haben wir schon so einen Bad-Reiniger... :whistling:

Essig habe ich mal höchstens für Fenster benutzt. Aber eigentlich nicht. Es stinkt mir einfach auch zu sehr :pinch:


Nuja, für mich das aber so ok und joa... ;)
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4

Dienstag, 19. April 2011, 20:07

Wenn ich da noch an den Reinigungsmittelschrank meiner Mutter zurück denke ..... oje, oje.
Für jedes Fleckchen gab es einen extra Reiniger, Polierer oder schlag mich tot.
Flasche reite sich an Flasche, eine ungesünder und chemischer als die andere. :wacko:

Damit verglichen herrscht in meinem eigenen Putzschrank gähnende Leere.
Und chemische Keulen wird man auch vergebens suchen, ich bin bereits vor
einigen Jahren schon komplett auf Produkte aus dem Bioladen umgestiegen.

Der evtl etwas höhere Einkaufspreis der einzelnen Produkte wird dadurch
wieder aufgehoben, dass man erstes viel weniger Produkte an sich benötigt
und dann sind diese Produkte auch um etliches ergiebiger als die konventionellen
Gegenstücke. Also rein vom Finanziellen aus betrachtet, gebe ich nicht mehr aus
als früher, als ich noch das merkwürdige Putzverhalten meiner Mutter versuchte
zu imitieren.
Signatur von »Wanderin«

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