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Paradoxon

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Freitag, 3. Januar 2014, 12:03

Rezension: Leben auf der Grenze - Andreas Knuf

Titel: Leben auf der Grenze. Erfahrungen mit Borderline
Herausgeber: Andreas Knuf
ISBN-10: 3867390037
ISBN-13: 978-3867390033
Verlag: Balance Buch + Medien; Auflage: 3., Aufl. (April 2009)
Rezension: Paradoxon

Andreas Knuf arbeitet als Psychotherapeut, lebt in einer Beziehung mit einer Borderlinerin und hat mit ihr einen Sohn. Sein Buch entsprang dem Wunsch eine Ahnung davon zu bekommen wie Menschen ihre Erkrankung erleben und mit ihr leben. So trug er Schilderungen von Betroffenen zusammen und es entstand ein Werk mit 20 Erfahrungsberichten aus unterschiedlichen Lebens- und Krankheitsverläufen. Die Schilderungen bieten einen Einblick in den Alltag ihrer Verfasser und sind ebenso so verschieden wie sie selbst.

Sein Nachwort enthält eine kurze Zusammenfassung über die Beziehung zwischen Therapeuten und Klienten, im Anhang finden sich Adressen und Informationen zum Thema.

Fazit:
Empfehlenswert und interessant, für Betroffene ebenso wie Angehörige und Helfer.
Jedoch ist anzumerken dass es sich hierbei um Berichte und Schilderungen handelt, die dem Verständnis und der Aufklärung dienen und somit keine Ratschläge und Hilfestellung enthalten. Ist man sich dessen bewusst, bietet das Buch anschauliche Beispiele aus dem Leben von Betroffenen, auch in der Kommunikation mit ihren Helfern.
Signatur von »Paradoxon«


Wo der Feuerberg loht, Glutasche fällt,
Sturmwogen die Ufer umschäumen,
Auf dir, du trotziges Ende der Welt,
Die Winternacht woll'n wir verträumen.
— Joseph Viktor von Scheffel —


Das Leben ist ein Kobayashi-Maru-Test...

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Verwendete Tags

Andreas Knuf, Borderline, Bücher