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Dienstag, 5. Juli 2016, 10:59

Streichung des ALG I bzw. Abschiebung in in die Rente

Hallo zusammen,

ich bin 49, gelernter Versicherungskaufmann und seit 01.01.2016 unverschuldet arbeitslos und habe von Anfang große Probleme mit dem Arbeitsamt. Ich leide seit fast 20 Jahren an einer generalisierten Angststörung und bin aufgrund dessen im meinem Radius stark eingeschränkt. Es existiert ein Gutachten wonach ich mich auch im Stadtgebiet nur mit Begleitung bewegen kann.

Leider interessiert das das AA nicht und so hat mich der Gutachter in erster Instanz für voll arbeitstauglich erklärt, heißt, ich muss auch Stellen bis zu 50 km außerhalb meiner Heimatstadt annehmen.

Man hat mir auch gleich beim ersten Gespräch mit der Streichung des ALG und mit der Abschiebung an die BfA gedroht falls ich den Anweisungen nicht Folge leiste.

Zudem muss ich an einer Berufsbildungsmaßnahme teilen die am Stadtrand liegt und die ich alleine auch nicht erreichen kann.

Das Arbeitsamt hat mir deswegen Anfang April die Möglichkeit gegeben, mir eine Bildungsmaßnahme/einrichtung zu suchen, die für mich erreichbar ist.

Ich habe auch eine Einrichtung in meiner Nähe gefunden. Diese würde nicht nur das Bewerbungscoaching übernehmen, sondern auch noch 2 Bildungsmaßnahmen anbieten, einen SAP-Grundkurs und Wirtschaftsenglisch. Dies erachte ich als gravierende Möglichkeit um meinen Chancen zur Vermittlung zu erhöhen.

Ich habe darauf hin alle relevanten Unterlagen, Lernpfad, Zertifizierungen, Anerkennung durch das AA etc. etc. eingereicht und danach, trotz mehrfachen erinnern, keinerlei Reaktion erhalten.

Irgendwann kam dann unkommentiert ein Bildungsgutschein (Zur Reaktivierung, was auch immer das bedeutet). Diesen habe ich beim Bildungsträger eingereicht aber die Mitteilung erhalten dass ich einen normalen Bildungsgutschein benötige !?? Dies habe ich dem AA umgehend mitgeteilt m.d.B. mir den richtigen Gutschein zu übersenden. Seitdem herrscht Funkstille, trotz diversen Versuchen der Kontaktaufnahme via Email, per Post via Einschreiben/Rückschein. Auch 2 Anrufe beim AA habe ich getätigt, unter Schilderung des gesamten Vorgang wo man mir dann jeweils Rückrufe innert 2 Tagen zugesichert hat die aber nie erfolgt sind.

Stattdessen erhalte ich Ende Mai ein Schreiben mit der Nachricht, dass ein neues Gutachten erstellt werden und ich hierzu den Fragebogen erneut ausfüllen muss und weiterhin eine Einladung per 08.06.2016 in genau die Bildungseinrichtung in die ich nicht komme.

Gottseidank habe ich einen verständnisvollen Arzt der mich momentan krank geschrieben hat.

Nun habe ich am kommenden Freitag einen persönlichen Termin beim Arbeitsamt und habe keinerlei Ahnung mehr wie ich mich
verhalten soll.

Ich weiß nicht mehr weiter. Der Ärger und die Aufregung haben natürlich meine Angst immens vergrößert, so dass ich in der Zwischenzeit ernsthafte Schwierigkeiten habe einen Rückfall zu vermeiden. Ich habe eine keine Kraft mehr. Sollen Sie mich halt Aussteuern, in die Erwerbsminderungsrente schicken oder gleich Hartz IV überweisen.

Aber vielleicht sehen Ihr ja noch irgend eine Möglichkeit um dem drohenden Schicksal zu entgehen !?

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siri (21. November 2016, 15:56)

grit

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Dienstag, 5. Juli 2016, 11:46

das arbeitsamt bringt glaube ich jeden an seine grenzen...auch mein sohn hatte damals einen unglaublichen weg hinter sich

dieses nicht reagieren auf schreiben usw...unsensible mitarbeiter,die teilweise unverschämt sind


schreib dir für den freitag eine liste die du mit nimmst,auf dem du alle deine fragen auf scheibst,so muß der kopf nicht immer daran denken,was man noch fragen will ;)
und...gut das du einen verständnissvollen arzt hast und er dich krank geschrieben hat
laß dich krank schreiben wann immer du merkst das es dich überfordert

von daher viel kraft für den freitag
grüßle grit ^^
Signatur von »grit« Die Seele hat die Farben deiner Gedanken *jun29*

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trailhound (5. Juli 2016, 17:59)

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Dienstag, 5. Juli 2016, 18:05

Danke Grit,

werde ich machen. Wohl oder übel werde ich mich mit dem Gedanken vertraut machen müssen dass ich möglicherweise nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann. Das wäre für mich auch gar nicht so schlimm, könnte ich mit einem anderen Job meine Existenz sichern. Dafür würde ich auch auf das Geld verzichten. Dies habe ich dem AA auch mitgeteilt, aber auch hier keinerlei Reaktion....

Was mich halt wirklich fertig macht ist die Überlebensangst wenn man mir das ALG streicht. Nicht leicht für jemanden, der so wie so meist in "worst-case-Szenarien" denkt...

Lg.
Chris

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caddy

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Dienstag, 5. Juli 2016, 18:15

Wenn du gar nichts bekommst, gehst du zum Jobcenter und beantragst H4. Du wirst nicht ohne irgendwas dastehen. Mindestens H4 gibts immer. Das ist eine andere Stelle als die, von der du das Alg1 bekommst.
Die vom Jc würden dem Arbeitsamt wegen eventuellen Alg1s schon hinterher rennen und sich das dort wieder holen.
Im Jc wird dann auch deiner Beschäftigung und Förderung nachgegangen.
Meine Erfahrungen sind mit den Beschäftigungsmenschen des Jc schon immer deutlich besser als mit irgendwelchen Fritzen vom Arbeitsamt. Ich denke, davor bräuchtest du keine Angst haben, weil ich auch mitbekommen habe, dass es wohl einige Leute gibt, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sachbearbeitertechnisch noch schlimmer kommt ;)


Wärs denn eine Möglichkeit, wenn du deine Ängste erstmal therapeutisch angehst? Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Jobsuche deutlich besser funktioniert, wenn man weniger Einschränkungen hat - z.b. sich selbst halbwegs frei bewegen kann. In der Klinikzeit wärst du auch AU und damit die Ämter vorübergehend los.
Dass man eine so chronifizierte Krankheit (du hast was von 20 Jahren geschrieben) ambulant, also von Zuhause aus, gut in den Griff bekommt, wage ich pauschal zu bezweifeln.
Signatur von »caddy« Grüße (was für welche kommt drauf an, wer du bist)

Caddy


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trailhound (7. Juli 2016, 09:53)

cay

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Dienstag, 5. Juli 2016, 23:29

Tjaja, das liebe Amt...

Eigentlich läuft der ganze Vermittlungskram im ALG I immer noch lockerer als im ALG II. Du musst da erstmal gar keine Jobs annehmen, die du nicht willst. Du musst dich um Jobs bemühen, ja, aber das sollen und dürfen Jobs sein, die dir gefallen und die zu deiner Ausbildung passen. Das ändert sich erst im ALG II, da muss es dann jeder Job sein, und da wirds dann auch schwieriger, in einem eingeschränkteren Radius zu suchen.

Mir scheint, du bist da an einen ganz besonders netten Sklaventreiber-Sachbearbeiter geraten.

Wegen des Bildungsgutscheins - grundsätzlich sollte man nichts telefonisch mit dem Amt machen - das hilft (wie du ja gemerkt hast) eh nix. Schriftlich und nachweislich lautet die Devise. Wenn man einen Termin hat, hilft es, einen Beistand dabei zu haben (Beistand ist Amtssprech für Person xy, die beim Gespräch anwesend ist und quasi als eine Art Zeuge fungiert). Die Anwesenheit einer dritten Person macht einige SBs direkt etwas handzahmer, vor allem kann man aber besprochene Dinge nachweisen.
Wenn du ein ausreichend dickes Fell hast, kannst und solltest du deinen Termin nutzen, um auf den korrekten Bildungsgutschein zu bestehen. Die besten Chancen hast du, wenn du dabei direkt klarstellst, dass du ohne den richtigen Bildungsgutschein nicht gehen wirst. Aber diese Streiterei mit irgendwelchen halbgöttlichen Sachbearbeitern ist natürlich nicht gerade einfach...

Was den Termin (am 8.7., nehme ich an?) bei dem anderen Bildungsträger angeht, ist mit der AU ja alles soweit geklärt.

Ein paar grundsätzliche Dinge noch:

Gesundheitsfragebogen (und idR dazugehörige Schweigepflichtentbindungen) sind freiwillig. Die Ämter behaupten gern das Gegenteil, sind aber üblicherweise mit einer Mail an den Bundesdatenschutzbeauftragten auch wieder in ihre Schranken gewiesen.

Natürlich steht es dem Amt frei, so viele Gutachten zu erstellen, wie sie wollen. Den Steuerzahler wird es freuen. Aus dem Gutachten wird sich aber so schnell keine Abschiebung ins ALG II (das mal sowieso nicht) oder eine Rente ergeben.

Der Begriff der Aussteuerung trifft hier übrigens auch gar nicht zu. ;)

Sollte das neue Gutachten besagen, dass du nicht erwerbsfähig bist, wird dir das ALG I nach einem anderen Paragraphen im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung weiter gezahlt. Dann kann das Amt dich nicht mehr mit Jobangeboten und Maßnahmen nerven. Dafür können, dürfen und werden sie dich auffordern, Leistungen bei der DRV zu beantragen. Dabei steht es dir frei, ob du Reha, LTA oder Rente beantragst. Dein ALG I läuft in der Zeit weiter, so lange bis die DRV irgendetwas einleitet, wodurch du Übergangsgeld oder Rente bekommst, oder bis dein ALG I-Anspruch erschöpft ist. Allerdings wird das nicht passieren - es wäre schon irgendwie schwierig für den Gutachter, zu erklären, wie du erwerbsunfähig sein kannst, ohne arbeitsunfähig zu sein....

Wo du aber schon die Aussteuerung ins Spiel gebracht hast - du hättest auch die Möglichkeit (sofern du dich entscheidest, dich lieber erstmal um die Psyche zu kümmern, was wie Caddy schon schrieb, ja durchaus Sinn macht), dich dauerhaft krank schreiben zu lassen. Nach sechs Wochen AU würdest du dann kein ALG I mehr erhalten, sondern Krankengeld in Höhe des ALG I. Krankengeld bekommt man für max. 78 Wochen, das wären - sofern du nicht schon in der letzten Zeit mal im KG-Bezug warst - gut eineinhalb Jahre. Nach diesen eineinhalb Jahren würdest du ausgesteuert werden, also kein KG mehr bekommen. Dann würdest du wieder ALG I beantragen, man würde ein Gutachten erstellen und dich entweder im Rahmen deiner dann vorhandenen Einschränkungen vermitteln oder gem. Nahtlosigkeit zahlen.

Du hättest damit ne Menge Zeit, deine Psyche in den Griff zu bekommen, ohne den Ämterstress.
Allerdings wärst du dann auch noch viel länger aus dem Job heraus. Wenn die Fortbildung, die du gern hättest, dir da realistische Chancen liefert, wieder einen Job zu finden, und deine Psyche das auch realistisch zulässt, solange das Amt dir nicht vor die Füße kackt, wäre das eventuell nicht der beste Weg. Aber das musst du entscheiden, das dürftest du am besten beurteilen können. ;)

Wenns darauf hinausläuft, dass eher ALG II fällig wäre als dass du nen Job bekommst, würde ich dann aber spätestens übers Krankengeld nachdenken (du kannst dich theoretisch auch von deiner letzten Woche ALG I an krankschreiben lassen...). Beim Jobcenter ist es definitiv nicht besser als bei der Arbeitsagentur, eher das genaue Gegenteil. Da gibt es nur noch mehr Stress, Druck, Lügen, Repressalien und sinnlose Maßnahmen. Bildungsgutscheine für sinnvolle Maßnahmen werden da noch geiziger ausgegeben als bei der Arbeitsagentur.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber darauf sollte man sich besser nicht verlassen.
Signatur von »cay«

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cay« (5. Juli 2016, 23:32)


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trailhound (7. Juli 2016, 09:53), anna31 (6. Juli 2016, 10:02), Paradoxon (6. Juli 2016, 08:31)

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Donnerstag, 7. Juli 2016, 10:16

Vielen lieben Dank an Euch.

Ich werde mir das heute noch einige Male durchlesen müssen da ich derzeit ziemliche Konzentrationsprobleme habe.

Ganz spontan stellt sich mir die Frage warum ich das alles bis dato nicht von meiner Anwältin erfahren habe. Eigentlich sollte sie mich morgen zu dem Termin begleiten, aber sie hat mir heute morgen mitgeteilt dass sie erkrankt ist und nicht kann. Naja, Gesetz der Serie..... :-( Vielleicht sollte ich mich dringend nach einem adäquaten Ersatz umschauen....

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wovor ich mehr Angst haben soll, dass sie mich für voll erwerbsfähig erklären so wie beim ersten Gutachten oder als nicht erwerbsfähig.

Mir hat man auf dem AA gesagt, dass ich wenn ich die Bildungsmaßnahme (dort wo ich alleine nicht hinkomme) nicht antrete man mir das ALG streicht und ich gar nichts mehr bekomme.

@ caddy:

natürlich hast Du mit Deiner Therapie recht. Leider befinde ich mich auch hier in einer sehr schweren Lage, im Grunde in einem Teufelskreis. Bei Ausbruch der Krankheit in 1998 war ich für 9 Monate in einer Tagesklinik wo man mir dauerhaft ein Benzoe verabreicht hat. Diese Medikation wurde von meinem Psychiater weitergeführt, bis heute. Ich habe hier schon alle Therapieeinrichtungen abgeklappert, aber niemand ist Willens mich zu therapieren so lange ich das Zeugs nehme. Es heißt immer nur: Erst das Zeug weg, dann Therapie. Keinen interessiert es, warum ich es noch nehme und auch die geringe Menge interessiert keinen. Das Dumme an der Sache ist, dass ich schon seit längerem nicht mehr in der Lage bin alleine in meiner Wohnung oder sonst wo fremdes zu übernachten. Ich bin nachts bei meiner Mutter. Da es auch niemand gibt, der mit mir einen teilstationären Entzug versucht scheitere ich an einem stationären Entzug weil ich unfähig bin dort alleine zu übernachten....

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siri (21. November 2016, 15:57)

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Donnerstag, 7. Juli 2016, 18:39

Anwälte.... nun ja. Die wissen oft - leider - viel viel weniger übers Sozialrecht (und vor allem die alltägliche Nutzung und die aktuelle Rechtssprechung) als Betroffene selbst.
Als Beistand kannst du mitnehmen, wen du willst - z.B. auch deine Mutter. Ein Beistand muss gar nichts sagen oder tun. Praktisch ist es, wenn der Beistand sich schon während des Gesprächs Notizen dazu macht, worüber gesprochen wurde. Zum einen vergisst man dann nichts und zum andren zeigt es dem Sachbearbeiter, dass man all seine Falschauskünfte ordentlich dokumentiert. ;)

Was die Maßnahme angeht, können sie dir natürlich dein ALG I streichen, wenn du sie ohne "wichtigen Grund" nicht antrittst. So ein wichtiger Grund wäre z.B. die Pflege eines Angehörigen, keine Kinderbetreuung in den Maßnahmezeiten, oder eben auch eine Krankschreibung. Wenn du einen Arzt hast, der dich da problemlos krankschreibt, ist das Thema geklärt und du brauchst dir darum keinen Kopf mehr machen. Du musst nur darauf achten, dass du weiterhin durchgehend krankgeschrieben bist, bis die Maßnahme vom Tisch ist. Oft enthalten solche Zuweisungen den Satz, dass man sich im Falle einer Krankheit am ersten Termin, an dem man wieder gesund ist, melden soll. Allerdings sind Maßnahmeträger und Amt meist nicht sehr geduldig und nehmen die Zuweisung (schriftlich) nach einigen Wochen zurück.

Zur gesundheitlichen Situation: Ganz ehrlich, das kann doch so nicht bleiben, oder? Keine Therapie wegen Benzos ist ne üble Ansage (kenne ich in der Form aber auch nicht), ich kann mir nicht vorstellen, dass das jeder Therapeut, jede teilstationäre Einrichtung in deiner Gegend so sieht (natürlich mögen einige diese "Regel" so aufstellen, aber es sollte auch was zu finden sein, wo es nicht so gehandhabt wird).
Im Zweifel gibt es sehr viele sehr gute stationäre Einrichtungen. Die Vorstellung mag dir eine riesige Angst machen, aber was wäre denn das Schlimmste, was passieren kann? Die ersten ein, zwei Nächte hockst du dem Nachtdienst auf der Pelle und schläfst nicht, tagsüber gehts dir bescheiden, aber irgendwann wirst du müde genug sein, um im Bett zu landen - oder meinetwegen auf irgendeinem Sofa eines Aufenthaltsraumes oder so. Und spätestens dann gehts bergauf.
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Sonntag, 10. Juli 2016, 14:43

So, neues Gutachten:

täglich weniger als 3 Stunden leistungsfähig. Voraussichtlich über 6 Monate, aber nicht auf Dauer....

Naja, wenigstens ist jetzt das Problem mit dem Bildungszentrum gelöst, aber ansonsten, ka ob ich besser lachen oder weinen soll.....!?

Das bedeutet, dass ich jetzt den Weg zur BfA antreten muss ??

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Sonntag, 10. Juli 2016, 15:20

Das kommt drauf an, wie lange dein krankengeld noch läuft. Aber aus dem Alg 1 bist du mit diesem Gutachten raus (ausser du hast einen Reha- oder Rentenantrag gestellt, dann kann Paragraph 125 greifen). Das heißt man könnte, obwohl man nicht vermittelbar ist Alg 1 weiter beziehen. Aber normal bekommt man auch bei Alg 1 Bezug nach 6 Wochen Krankengeld.

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Sonntag, 10. Juli 2016, 20:13

Mach mir keine Angst....

Ich muss mich ja jetzt erst bei der BfA melden die dann offenbar prüfen ob ich noch für irgend etwas zu gebrauchen bin oder Rente beantragen muss.


Derzeit bin ich nicht krank geschrieben und laut Aussage der netten Dame vom AA bekomme ich das ALG I für die 6 Monate weiter....

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Sonntag, 10. Juli 2016, 21:58

Das klingt verwirrend, dass du nicht krank geschrieben bist, obwohl du sechs Monate als nicht vermittelbar erklärt wurdest wegen Krankheit.

Für eine Berentung wäre eine Krankschreibung sicher sinnvoll.

Fürs Alg 1 wiederum nicht.

Wir wünschen dir dass sich bald alles klärt. Das ist viel Stress und Unklarheit. Wir hatten eine ähnliche Situation. Als die Rente dann bewilligt war, kehrte endlich Ruhe ein.

Durchhalten! Es wird sich alles klären.

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Montag, 11. Juli 2016, 02:43

Ooookay. Jetzt haben die genau das hinbekommen, was ich eigentlich bezweifelt habe - die als erwerbsunfähig begutachtet, obwohl du gar nicht arbeitsunfähig bist. *kopfkratzt* Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie das gehen soll, und auch keine, wie es dann rechtlich weitergeht.

Eigentlich müsste nach §125 SGB III weiterhin ALG I gezahlt werden und parallel dazu müsste die BfA dich dazu auffordern, Reha, LTA oder Rente zu beantragen (was du dann auch tun müsstest, damit du weiter ALG I bekommst). Ich weiß auch nicht, was die nun gucken wollen, wie sie dich vermitteln können. Können sie nicht und basta.

Ist ne echt seltsame Konstellation, dass das Krankengeld noch gar nicht ausgeschöpft ist und du schon ALG I nach 125 bekommst.

Hast du dir denn inzwischen schonmal überlegt, was du machen kannst bzw. willst, um deine gesundheitliche Situation zu verbessern - bzw. ob du was machen willst? Davon hängt es ja auch ab, was nun am besten zu tun wäre.

Wie gesagt, Krankengeld ist spätestens dann sinnvoll, wenn du damit den ALG II-Bezug herauszögern kannst. Abers wär schon irgendwie gut, auch sonst mal zu schauen, was passieren soll.
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Montag, 11. Juli 2016, 09:47

Das klingt verwirrend, dass du nicht krank geschrieben bist, obwohl du sechs Monate als nicht vermittelbar erklärt wurdest wegen Krankheit.

Für eine Berentung wäre eine Krankschreibung sicher sinnvoll.

Fürs Alg 1 wiederum nicht.

Wir wünschen dir dass sich bald alles klärt. Das ist viel Stress und Unklarheit. Wir hatten eine ähnliche Situation. Als die Rente dann bewilligt war, kehrte endlich Ruhe ein.

Durchhalten! Es wird sich alles klären.

So wie ich das verstehe, hat der Gutachter nun aufgrund meiner chronischen Erkrankung, also der generalisierten Angststörung, entschieden, dass ich derzeit nicht in der Lage bin mehr als 3 Stunden am Tag zu arbeiten.

Das wären - soweit ich weiß - die Voraussetzungen für den Bezug einer vollen Erwerbsminderungsrente. Ob das dann tatsächlich so kommt ist imho völlig offen.

Aufgrund dieser Tatsache scheint das AA nicht mehr zuständig, "da ich dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehe."

Dabei ist es offenbar unerheblich ob ich AU geschrieben bin oder nicht, mein ALG bekomme ich zunächst weiter. So zumindest die Aussage des AA.

Ich bekomme das wohl noch schriftlich, die SB vom AA sagte aber, dass ich mich nun an die BfA zu wenden habe.

Die prüfen wiederum mit welchen Maßnahmen ich wieder arbeitsfähig zu bekommen bin, entweder in meinem alten Beruf oder in einem Beruf, den ich mit meiner Erkrankung ausüben kann.

Erst wenn dies scheitert, wird wohl entschieden ob ich halbe oder volle Ewerbsminderungsrente beziehen kann.


Hab ich das jetzt so korrekt zusammen gefaßt ?


P.S.:

Laut Aussage des AA lohnt eine Krankschreibung, da ich mehr Kranken- als Arbeitslosengeld beziehen würde !?

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siri (21. November 2016, 15:57)

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Montag, 11. Juli 2016, 10:04

Ooookay. Jetzt haben die genau das hinbekommen, was ich eigentlich bezweifelt habe - die als erwerbsunfähig begutachtet, obwohl du gar nicht arbeitsunfähig bist. *kopfkratzt* Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie das gehen soll, und auch keine, wie es dann rechtlich weitergeht.

Eigentlich müsste nach §125 SGB III weiterhin ALG I gezahlt werden und parallel dazu müsste die BfA dich dazu auffordern, Reha, LTA oder Rente zu beantragen (was du dann auch tun müsstest, damit du weiter ALG I bekommst). Ich weiß auch nicht, was die nun gucken wollen, wie sie dich vermitteln können. Können sie nicht und basta.

Ist ne echt seltsame Konstellation, dass das Krankengeld noch gar nicht ausgeschöpft ist und du schon ALG I nach 125 bekommst.

Hast du dir denn inzwischen schonmal überlegt, was du machen kannst bzw. willst, um deine gesundheitliche Situation zu verbessern - bzw. ob du was machen willst? Davon hängt es ja auch ab, was nun am besten zu tun wäre.

Wie gesagt, Krankengeld ist spätestens dann sinnvoll, wenn du damit den ALG II-Bezug herauszögern kannst. Abers wär schon irgendwie gut, auch sonst mal zu schauen, was passieren soll.
Jepp, so ist es offensichtlich. Das Ergebnis der Begutachtung basiert auf der chronischen Erkrankung. Ich hatte das Gefühl, dass es Ihnen lästig wird mich immer wieder zu dieser
sch... Bildungsmaßnahme einzuladen um dann von mir eine Krankmeldung zu bekommen. Jetzt sind sie ja außen vor...

Was die Verbesserung meiner gesundheitlichen Situation anbetrifft, naja, das war in den letzten Monaten etwas schwierig. Durch den Streit mit dem AA und dem daraus resultierenden Gefühl bald mittellos da zu stehen hatte ich keinen Nerv mich darum zu kümmern.

Davor hatte ich nochmal fast 1 1/2 Jahre darauf verwendet einen Weg für mich zu finden den ich in der Lage bin zu gehen. Das Angebot hier in Frankfurt ist nicht klein, trotzdem habe ich keine Einrichtung gefunden die auf meine spezielle Problematik eingehen wollte. Also die Benzoe-Problematik und meine Unfähigkeit einen stationären zu beginnen wegen meiner
Unfähigkeit dort über Nacht zu bleiben.

Ehrlich gesagt habe ich diesbezüglich momentan keine Idee wie es weiter gehen soll... Vlt. wenn die Geschichte mit der Arbeit oder Rente geregelt ist und ich damit leben kann, habe ich den Kopf frei um mich darum zu kümmern.

Aber vlt. hat Ihr ja noch Ideen.....

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Wolpertinger

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Montag, 11. Juli 2016, 16:08

Wenn du dich jetzt krank schreiben lässt, wird das Krankengeld nicht nach deinem ehemaligen Gehalt, sondern nach dem Alg 1 Bezug berechnet. Das ist wichtig zu wissen.

Für eine Berentung wäre es aber sehr sinnvoll, langfristig krank geschrieben zu sein. Nicht nur vom Arbeitsamtgutachter.

Am besten stellst du den Rentenantrag oder sprichst direkt mal bei der Rentenversicherung vor.

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Eni (11. Juli 2016, 18:37)

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Montag, 11. Juli 2016, 23:38

Das Krankengeld ist dann genauso hoch wie das ALG I. Wenn das jetzt ausreicht, sollte das Krankengeld auch ausreichen. ;)

In Ffm sollte doch irgendwas zu finden sein (im andren Frankfurt sicher auch, aber das ist kleiner, oder? ^^). Was hast du denn bisher abgeklappert?

Spontan würde ich z.B. eher an eine psychiatrische Tagesklinik denken als an eine psychotherapeutische7psychosomatische, wenn die evtl. mit Benzos nicht aufnehmen wollen.

Aber insgesamt wirst du nicht drumherum kommen, dich gegen deine Ängste aufzulehnen. Ob das nun darin besteht, z.B. zu einer Tagesklinik am andren Ende der Stadt zu fahren, oder darin, eine stationäre Therapie zu machen... Es kommt selten vor, dass man die Hilfe direkt vor der Haustüre findet.
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Dienstag, 12. Juli 2016, 10:14

Das Krankengeld ist dann genauso hoch wie das ALG I. Wenn das jetzt ausreicht, sollte das Krankengeld auch ausreichen. ;)

In Ffm sollte doch irgendwas zu finden sein (im andren Frankfurt sicher auch, aber das ist kleiner, oder? ^^). Was hast du denn bisher abgeklappert?

Spontan würde ich z.B. eher an eine psychiatrische Tagesklinik denken als an eine psychotherapeutische7psychosomatische, wenn die evtl. mit Benzos nicht aufnehmen wollen.

Aber insgesamt wirst du nicht drumherum kommen, dich gegen deine Ängste aufzulehnen. Ob das nun darin besteht, z.B. zu einer Tagesklinik am andren Ende der Stadt zu fahren, oder darin, eine stationäre Therapie zu machen... Es kommt selten vor, dass man die Hilfe direkt vor der Haustüre findet.
Nein !!

Du kannst sicher sein dass ich jede sich bietende Möglichkeit genutzt hätte nur um dem stationären Entzug zu entgehen. Soll ich alle Einrichtungen aufzählen wo ich war ? Kein Problem.

Wo ich auch hingekommen bin, es hieß immer nur ohne Meds. Also

1. Stationärer Entzug im Bürgerhospital
2. Teilstationäre Suchtnachsorge in der Tagesklinik der Klinik Hohe Mark
3. Psychotherapeutische Behandlung in der Tagesklinik des KH "Heilig Geist"

War alles fertig geplant, die Reha von der BfA genehmigt, leider war die Angst vor 1 so hoch, dass ich die Therapie nicht beginnen konnte.

Selbst einen ambulanten Therapeuten zu bekommen war/ist schwierig wenn ich gesagt habe dass ich Benzoes nehme.

Ich passe einfach nicht ins System, also überläßt man mich mir selber.

Weißt, das Tafil ist eine von 2 Stützen auf den mein momentanes Fundament gebaut ist. Nimmt man mir diese eine Stütze ist meine Angst nicht mehr kontrollierbar so dass ich denke, dann stürzt das fragile Gebäude zusammen.

Ich habe lange gebettelt, dass man im Rahmen einer Therapie versucht dass Tafil durch etwas anderes zu ersetzen, eigene Kraft und/oder Glauben, dass ich ohne das Zeug auskomme, also eine therapeutische Ersatzstütze so zu sagen, aber es interessiert einfach keinen....

Also werde ich warten, wie es von den GIW gewünscht wird. Ich warte bis es mir so dreckig geht bis ich von selbst angekrochen komme. Oder auch nicht, denn ich hatte mir ja geschworen dass ich never ever noch einmal den Fuß in eine psychiatrische Einrichtung setze....

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siri (21. November 2016, 15:59)

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Aktuelle Stimmung: sehr gut

Status: Betroffene/r

derzeitige Therapieform: keine Therapie

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18

Freitag, 2. September 2016, 10:37

Hilfe beim Antrag auf Erwerbsminderungsrente

Guten Morgen,

ich bin in der Zwischenzeit soweit, dass ich - auch auf anraten der Dt. Rentenversicherung - einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen muss / kann. Natürlich möchte ich dabei keinen Fehler machen und brauche deshalb Unterstützung.

Ich fürchte, dass eine Hilfestellung hier schwierig ist, da es sich ja um relativ sensible Daten handelt und man auch nie weiß wer mitliest.

Kann mir jmd. sagen, ob es Sinn macht einen Rentenberater zu engagieren und was das in etwa kosten würde ?

Herzlichen Dank !

Lg.
Christian

Wolpertinger

Seelensturm

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Aktuelle Stimmung: andere

Status: Betroffene/r & Angehörige/r

derzeitige Therapieform: ambulante Therapie

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19

Freitag, 2. September 2016, 14:23

Hast du Arztberichte und Klinikberichte?
Es geht schneller, wenn man die beilegt.

Hilfe könntest du auch vom Hausarzt, Facharzt oder Sozialpsychiatrischen Dienst bekommen, fürs ausfüllen. Einen teuren Rentenberater finden wir nicht nötig.

Im Endeffekt sind deine Unterlagen, die Selbstauskunft und das Gutachten (vom Gutachter der Rentenvesicherung) entscheidend. Und die Einschätzung deiner ambulanten Behandler natürlich auch.

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trailhound (3. September 2016, 09:42)

Roland

Seelenwanderer

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Aktuelle Stimmung: mittelmäßig

Status: Betroffene/r

derzeitige Therapieform: ambulante Therapie

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20

Samstag, 3. September 2016, 07:36

Hallole

Schau doch mal bei Google;;
vdk sozialverband
Im Jahr kostet das als Mitglied glaub ich 74€.
Die sind für dich da, dann brauchst du vor nichts mehr Angst haben.

Grüßle
Roland
Signatur von »Roland« Ein Engel der nicht Fliegen kann bekommt in meinem Herzen ein Zuhause

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Lena1993 (3. September 2016, 11:25), trailhound (3. September 2016, 09:43)