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Igoar

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Sonntag, 15. April 2012, 23:31

Renten Antrag stellen?!

Guten Abend zusammen,

ich brauche da mal einen Rat, besser wären noch persönliche Erfahrungen.

Und zwar bin ich ja an einer Paranoiden Schizophrenie & an einer Paranoiden Persönlcihkeitsstörung erkrankt und laut meinem Psychologen nicht mehr heilbar. Nun, da mich das Jobcenter wieder arbeiten schicken möchte, was ja sehr gut nachzuvollziehen ist, ich es jedoch körperlich & seelisch nicht schaffe, zu arbeiten, bin ich am überlegen, einen Rentenantrag zu stellen. Ich hatte vor gut 1 Monat einen Termin beim Psychologischen Berater des Arbeitsamtes und dieser hatte mir ebenso empfohlen, einen Rentenantrag zu stellen, damit ich den Druck der ARGE nicht mehr habe. Ein Attest sollte von seiten meines Psychaters keine Probleme darstellen.

Nun kommen mir eben ein paar Fragen auf.

Steht mir Rente zu, da ich körperlich und seelisch nicht in der Lage bin, zu arbeiten? Kann mich die RV dann in einer Zwangs-Reha reinstecken, die mir nicht wirklich weiter hilft, da ich ja unheilbar bin, nach meinem Psychater? Was genau brauche ich, um einen Antrag zu stellen? Wird es ggf. Probleme mit der ARGE geben? Einen Behindertenausweiß habe ich noch nicht beantragt, jedoch am überlegen, wäre es sinnvoll?

Hoffe, das ihr mir ein paar Tipps geben könnt.

Liebe Grüße

Igoar

Sid9

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Montag, 16. April 2012, 19:36

Hallo Igoar,

schön mal wieder von dir zu lesen, wenn auch zu so einem blöden und Nervenaufreibenden Thema.

Bei meinem Ex war es so, dass er sich von seinem Psychiater ein Attest geholt hat und dann den Rentenantrag gestellt hat nun bekommt er Erwerbsminderungsrente und Unterstützung von der Stadt.

Wie das nun genau gelaufen ist weiß ich leider nicht, gab aber laut seiner Aussage keine Probleme und wurde gleich alles genehmigt.

Mehr kann ich dazu leider nicht erzählen. :rolleyes:
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Ruhrengel

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Montag, 16. April 2012, 19:49

Hallo Igoar *blum4*

Also die BFA kann dich in eine Reha schicken, um zu schauen, ob du wirklich nicht mehr arbeiten kannst.... Sorry, so ist das halt.... Und wenn die Reha dich als arbeits-und erwerbsunfähig entlässt (wird im Entlassungsbericht stehen), dann kommt noch ein Gutachter der BFA (besser gesagt einen Vertrauensarzt der KK) und wird dich noch mal untersuchen.... Klar muss dir der Psychiater einen Attest ausstellen....

Und es ist dir wert, jetzt schon in die Rente zu gehen, denn wie ich gelesen habe, bist du erst 26 Jahre alt.... Denn das wird nicht einfach sein.....
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Dienstag, 17. April 2012, 09:14

Hallo zusammen,

vielen dank für eure Antworten, worauf ich erstmal genauestens eingehe.

@Sid:

Ja das Thema beschäftigt mich schon set März. Ich musste im März zum Psychologischen Amtsarzt der ARGE zwecks umschulung. Er empfohl mir, das ich doch einen Rentenantrag stellen sollte, da ich bereits seit knapp 10 Jahren erkrankt bin und keine aussichten auf erfolg habe, da ich bereits mehrere Therapien versucht habe (s.u.) und nach seiner Aussage her: "Ich dann kein Druck von der ARGE mehr habe." Die Umschulung würde ich zwar gerne machen, jedoch werde ich es körperlich und psychisch nicht schaffen. Sie soll im Bereich "Hotelfachmann" stattfinden.

Therapien habe ich bereits mehrere Versucht. Ich war ca 2003 in stationäre Therapie in einer Landesklinik, diese hatte jedoch nur kurzweilig geholfen. Dann war ich 2010 erneut in einer Reha von der RV,
die ich beantragt hatte, musste diese aber aufgrund meiner extremen Ängsten nach knapp 24 Stunden abbrechen. 2011 wurde ich dann wieder eingewiesen zur Landesklinik (wie 2003) und musste dort ebenso die Therapien abbrechen, aufgrund der Ängste.

Ich muss auch dazu sagen, das die Reha, die ich beantragt hatte, nicht wirklich toll war. Alleine beim Erstgespräch kam ich mir veräppelt vor. Die Ärztin sagte doch eiskalt zu mir: "Sehen sie es wie Urlaub. Ich verschreib ihnen 3 Massagen die Woche, bisschen laufen und das wars." :thumbdown:

@ Ruhrengel

Ob es mir wert ist, weiß ich nicht. Eher weniger, denn ich möchte wenigstens 2-3 mal die Woche für ein paar Stunden arbeiten gehen. Vollzeit schaffe ich leider nicht. Das Attest bekomme ich in 2 Wochen von meinem Psychater ausgestellt und werde mit ihm nochmal in ruhe drüber reden, wie er die sache sieht. Jedoch viele Spielraum habe ich ja nicht wirklich. Entweder ALG II empfänger mit der Gefahr, ggf einen 1 Euro Job machen zu müssen, der auch auf Vollzeit ausgelegt ist, was ich wiederrum nicht schaffe, oder eben die rente durchbringen und mich soweit berenten lasse, das ich mind. 2-4 Stunden am Tag arbeiten kann.

Ruhrengel

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Dienstag, 17. April 2012, 17:31

Hallo Igoar *blum4*

Wenn du nur von 2-4 Std. täglich arbeiten kannst, dann kannst du dich ja beim Amt auf Teilzeit dich arbeitssuchend beantragen, denn das hätte ich auch damals machen können, nur ich hätte dann auch weniger Arbeitslosengeld erhalten...... Gut zur Zeit bin ich Hausfrau, da mein Göttergatte Vollzeit arbeiten geht und ich den Haushalt und den Garten mache.... Und wenn der Garten endlich fertig ist, dann werde ich mir einen Minijob suchen.....

Und der Beruf Hotelfachmann ist leider auch körperliche Arbeit, denn die meisten landen im Service oder im Roomservice...... Und auf deinem Profil kommst du aus Mönchengladbach und du bist mit der Mutter deines Kindes zusammen.... Denn der Hotelfachmann findet eher in den Ferienregionen einen festen Job und am Niederrhein sieht´s hier eh nicht gutaus....
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Samstag, 21. April 2012, 20:34

moin,

melde mich mal zu den thema, kann dir nur raten erstmal die erwerbsminderungsrente( emr) zu beantragen.
du sagst das ist nicht heilbar und von daher würde die emr dir helfen dein lebensumfeld zu stabiliesieren.
du wirst mit sicherheit nicht viel bekommen das ist aber kein problem, da du dieses mit grundsicherung
endsprechend erhöhen kannst so das es zum leben reicht! dies habe ich grade soweit hinter, mir weils
mom nicht geht das ich arbeite. sobald über die rente durcch ist kannst du dir ein wenig dazuverdienen rate
dann aber nicht dazu auf den ersten arbeitsmarkt zu suchen versucht einfach zuviel stress.
würde empfehlen wenn du es versuchen willst zu arbeiten, eher raten in einer behindertenwerkstatt, hat den entscheidenden
vorteil mann kann dort die std mit der zeit steigern und dort ist es nicht ganz so schlimm wenn man wegen panik- depriphasen
fehlt. von vorteil wäre es evtl auch gesetzlichen betreuer einzuschalten bzw zu beantragen dies hilft mir mom
extrem weil das einfach zu viele baustellen sind, für mich.
evtl wäre es für dich auch interessant einen ambulanten betreuer einzuschalten bzw ebenfalls zu beantragen
ich weiß jetzt nicht wie weit du dein leben selber im griff hast, dies müsstest du halt dann für dich selber entscheiden.

so mehr fällt mir grade nicht ein
schönes we lars