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nici

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 01:31

Erwerbsminderungsrente - Wer kann einen Antrag stellen?

Hey,

vielleicht kennt sich ja hier jemand mit aus.

Ich würde gerne mal wissen ob jeder so einen Antrag stellen kann?

Also ich habe momentan einen 400 € Job seit September. Aber mir fällt das arbeiten ziemlich schwer. Ich bekomm die Therapie und die Arbeit nicht unter einen Hut. Das jetzt näher zu erklären wäre wohl dann ein Roman. Jedenfalls gehts mir seit dem ziemlich schlecht und ich komm nicht zur Ruhe.

Wenn ich den Job allerdings aufgebe bekomme ich kein Geld mehr, auch nicht vom Amt weil mein Mann "zuviel" verdient, wir liegen da ganz knapp an der Grenze, naja.

Kann man dann trotzdem Erwerbsminderungsrente beantragen obwohl man nicht krank geschrieben ist, weil man ja eh zu Hause ist, kein Geld von Amt bekommt und auch keine Beiträge zahlt in die Rentenkasse?

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.

Lg Nici

Finja

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 05:43

Du kannst grundsätzlich schon probieren eine EM Rente beantragen.

Am besten spricht du mal mit deiner Therapeutin / deinem Therapeuten darüber.

Wenn du jedoch einen 400 Euro Job hast wird das ein wenig schwierig, denn du musst innerhalb
der letzten 5 Jahre mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben.

Außerdem wird natürlich geprüft, ob nicht auch eine Reha schon helfen kann,
damit du wieder arbeiten kannst.

Auch gibt es bei der Rente unterschiede. Es gibt dort auch die teilweise EM Rente.
Das heißt, wenn du täglich noch 3-6 Stunden arbeiten kannst.
Wenn du 6 Stunden täglich arbeiten kannst bekommst du keine Rente

Nur unter 3 Stunden arbeit wird also die EM Rente ausgestellt. Diese ist jedoch auch erstmal für
3 Jahre befristet und muss dann wieder erneut geprüft werden.

Ich denke mit deinem 400 Euro Job wird dies recht schwer. Weiß ja nun nicht, ob du vorher
Voll- oder Teilzeit gearbeitet hast.

Du kannst dich auch beim Sozialpsychiatrischen Dienst schlauer machen.

Ich hoffe ich habe das halbwegs richtig beschrieben, denn da ändert sich auch ständig was.
Wir beantragen diese Rente auch gerade für meine Mutter... es ist nicht einfach und viel lauferei.

Alles Gute Finja
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Lacuna

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 09:11

Hi,

also ich habe auch versucht Erwerbsminderungsrente zu beantragen, nach knapp 2 Jahren war dann die Entscheidung da - abgelehnt.
Es war furchtbarer Stress, zig Gutachten, Reha, etc. und ich fühlte mich sehr unverstanden. In der Regel ist es sehr schwierig die EM-Rente zu bekommen. Ich war insgesamt 4 Jahre (mit kurzer Unterbrechung) krankgeschrieben, habe ein Reha-Gutachten, mehrere Arztgutachten welche aussagen dass ich arbeitsunfähig bin etc. und dennoch wurde abgelehnt.
Außerdem könnte es, wie Finja schon sagt, schwierig werden, da Du einen 400-Euro-Job hast. Hast Du denn in den letzten 3 Jahren steuerpflichtige Einnahmen gehabt, sprich Teil-oder Vollzeitstelle? Die Rente wird ja auch von Deinen bisherigen Einnahmen berechnet, es kann also sein dass Du da im Fall des Falles nicht wirklich viel davon hättest.

Ich denke es wird schwer, da Du nicht krankgeschrieben bist!

Aber erkundige Dich besser nochmal.

Alles Gute und viel Glück! :)
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nici

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 11:34

Danke für eure Antworten.
So in etwa habe ich mir das schon gedacht. Ich brauch das dann gar nicht erst versuchen. Habe die letzten 4 Jahre nur auf 400 € Basis gearbeitet, weil es zeitmäßig gar nicht anders ging mit Kind.

Ist nur gerade sehr kompliziert bei mir. Mir gehts gelinde gesagt, beschissen und das Thema Klinikaufenthalt liegt auf dem Tisch. Mein Arbeitgeber fackelt da sicher nicht lange, ich hab noch 5 Monate Probezeit und bin jederzeit kündbar. Deshalb suche ich gerade danach wie ich das dann geldmäßig überbrücke.
Meine Familie steht zwar hinter mir und sagt was wichtiger ist, Job oder Gesundheit, aber das ist leichter gesagt als getan.

Trotzdem danke für die ausführlichen Antworten.

LG Nici

Ruhrengel

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:25

Hallo Nici *blum4*

Ich habe noch etwas dazu zu fügen..... Du kannst trotzalledem einen 400 € Job haben, nur der darf nicht diese 3 Stunden überschreiten.... Sonst gibt´s Abzüge und da du ja 29 schon bist, haste bestimmt diese 3 Pflichtjahre erfüllt....Das ist ja auch schon die Ausbildung, nur keine schulische Ausbildung....

Ich würd´s versuchen..... Ich werde meinen auch schon beantragen, auch wenn ´s nicht klappen sollte.... Ach so noch was, die Rentenkasse tut immer erst einmal ablehnen und man muss einen Widerspruch einlegen.... Das musste meine Bekannte auch machen, auch wenn die Gutachten darauf gepocht haben, dass sie nie wieder mehr arbeiten kann...
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Thyrja

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 14:42

ich kenne das ein wenig von meinem freund. er ist auch seit zich jahren krankgeschrieben,
wird immer direkt für ein jahr krankgeschrieben und jedes jahr aufs neue muss er eine amtsarzt-
untersuchung über sich ergehen lassen und stellt erneut einen rentenantrag. bisher immer gescheitert.
er wird daher bis dato vom amt für soziales und wohnen bezahlt. er kannt damit eig sogar recht
gut leben, naja große sprünge gehen sicherlich nicht. das nervige ist eben nur, dass jedes mal
aufs neue diese untersuchungen, psychologischen tests etc gemacht werden müssen, um dies
zu verlängern. er wäre nicht einmal 3 stunden arbeitstauglich.

bürokratie sag ich da nur..
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SkyRunner

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Mittwoch, 10. Oktober 2012, 16:41

Hallo Nici,

hast Du die 3 Jahre Beitragspflicht noch nicht erreicht? Auch bei 400Euro Jobs werden glaube ich Beiträge geleistet (nicht sicher bin). Bei ALG I werden zumindest Beiträge noch gezahlt.
Ebenso kann ein Schwerbehindertenausweis hilfreich sein (auch für Deinen Freund, Thyrja). Hast Du diesen Nici?

In jedem Fall kann ein Gespräch bei der Rentenversicherung ausgemacht werden. Das ist immer möglich. Zumindest bei mir hätte der Berater sagen können, ob ich die Voraussetzungen noch nicht erfüllt habe. Da ich mehrere Maßnahmen absolvierte (welche ebenso Beitragspflichtig waren), konnte er kein Urteil abgeben. Vielleicht gerätst Du an eine Ansprechperson, die ebenso engagiert ist, wie er es war. Er half mir ebenso beim Ausfüllen der vielen Blätter, wofür ich auch sehr dankbar war und noch immer bin.


Eine andere Möglichkeit ist es auch, beim Wohnungsamt sich zu erkundigen, welche Grenzen es da gibt. Denn die Berechnungen sind anders, als bei der ARGE. Ebenso das Sozialamt (Grundsicherung nach SGB XII) kann vielleicht auch Ansprechpartner sein.


Ja Nici, die Gesundheit geht vor. Und eine Therapie raubt sehr viele Ressourcen und ist heftige Arbeit (Auseinandersetzung mit dem eigenen Sein und mit dem Leben/Umfeld).
Gut finde ich, dass Deine Familie hinter Dir steht. Vielleicht darf jetzt gelernt werden zu vertrauen. Sich selbst weniger von Arbeit abhängig zu machen, sondern das wichtig nehmen, was auf lange Zeit hilfreich ist und somit jetzt nötig.

Ruhrengel

verlorene Seele

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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 10:55

Hallo Nici *blum4*

@SkyRunner
Auch bei 400Euro Jobs werden glaube ich Beiträge geleistet (nicht sicher bin).

Ja da hast du Recht, denn so ca. 0,50 € zahlt man in die Rentenkasse ein.... Leider viel zu wenig.......Trotzdem kann sie neben der Rente bis zu 400,00 € verdienen... Ups es ist wahrscheinlich noch ein kleinerer Betrag, nur der fällt mir jetzt nicht ein.....

Man muss sich einfach informieren, denn Erwerbsunfähigt ist ja ganz anders als Berufsunfähigkeit,,,, Berufsunfähigkeit bedeutet, dass man in seinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.... Erwerbsunfähigkeit bedeutet, man kann keinen anderen Beruf ausüben... Das ist der grosse Unterschied....

Und schon während der Lehre zahlt man in die Rentenkasse ein, ausser die schulische Ausbildung und im Studium...

@ Thyria, das ist ganz normal... Ausser er hat noch körperliche Erkrankungen, aber wenn er nur auf seine seelische Erkrankung berentet ist, ist es leider normal... Denn wenn er z.b. kellern kann oder als Lagerist arbeiten kann, dann wird eines Tages die Rente nicht mehr weitergezahlt.... Ne´Bekannte hatte einen sehr schweren Arbeitsunfall gehabt, lag 6 Monate im Koma (musste alles neu erlernen), bekam Epilesie und seit 2 Jahren ist sie entgültig Erwerbsunfähig berentet.... Und sie ist 52 Jahre alt..... Als die Rentenkasse sie wieder gesund schreiben wollte, ist sie freiwillig in die Psychatrie gegangen, denn sie ist auch eine Alkoholikern.... Somit wurde sie auf weitere Jahre berentet....
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Finja

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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:16

So ganz ist das nicht richtig.

Du bist zwar bei einem 400Eurojob unfallversichert, jedoch nicht kranken-, arbeitslosen- oder pflegeversichert.
Das macht den Minijob ja gerade für Studenten und als Nebenjob so attraktiv.

Man darf übrigens schon -anders wie bei dem Arbeitslosengeld- bei der Erwerbsminderungsrente schon bis zu 400 Euro
dazuverdienen. Man muss jedoch aufpassen, dass man nicht mehr als 2,5 Stunden täglich arbeitet.

Gerade bei der EMR mit psych. Erkrankung kann da schneller die Rente weg sein...

Auch für den Fall, dass du die Rente ausgezahlt wird solltest du wirklich überlegen, ob sich dies auch lohnt.
Oft bekommt man nicht mehr als 30 Prozent des Bruttoeinkommens.

Nici, ich finde schon, dass die Gesundheit vorgeht. Auch wenn das bedeutet, dass ihr euch vielleicht ein
wenig einschränken müsst. Zugleich bekommst du aber auch wieder mehr Lebensqualität
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Ruhrengel (11. Oktober 2012, 11:29)

Ruhrengel

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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 11:30

O.k. da habe ich mich doch vertan :)

ich danke dir, Finja :)
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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 14:49

Boah,

ich bin total erstaunt das ihr euch hier richtig Zeit nehmt und mir so tolle Antworten gebt. Vielen lieben Dank.
Also die 3 Jahre habe ich voll. Die Ausbildung mit 3 Jahren reicht da ja schon. Und die ersten 3 Lebensjahre von meinem Kind wurden mir auch als vollwertiges Einkommen angerechnet bei der Rentenkasse, trotz das ich nur auf 400 € Basis war.
Minimale Beiträge werden auch bei 400 € Jobs an die Kasse gezahlt, aber wirklich nur minimal. Krankenversichert bin ich über meinen Mann.

Das ich da dann weniger bekomme wäre mir egal, hauptsache ein bisschen dazu. Ich glaub ich werde das mal mit meiner Therapeutin besprechen. Denn die ganzen Termine mit Arbeit unter einen Hut zu kriegen ist echt schwer. Ich hab so ca. 50 min. Fahrt bis zu meiner Thera eine Strecke. Da gehen dann schon mal 2 Stunden nur an Fahrt drauf, dann die Stunde noch an sich. Und dann brauch ich meist noch Zeit um wieder selbst runter zu fahren und wieder in den normalen Alltag um zu steigen. Das heißt an den Tagen wo ich arbeiten bin kann ich nicht auch noch Therapie machen. Da bleiben dann immer gar nicht viele Tage zur Auswahl, wo ich dann zur Thera kann.

Ich werd erste mal noch mal mit meiner Thera drüber sprechen und mal sehn was wir dann machen.

Das immer alles so kompliziert und bürokratisch in Deutschland sein muss
X(
Aber warum einfach wenns auch kompliziert geht ^^

Lg Nici

Ruhrengel

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Donnerstag, 11. Oktober 2012, 15:57

Hallo Nici *blum4*

Ich würde es an deiner Stelle ausprobieren, denn ich will dieses Jahr auch mir die Rente berechnen lassen und schauen, ob es sich schon lohnt in die Rente zu gehen, da ich körperlich und psychomatisch krank bin..... Und wenn´s nicht klappt, dann werde ich freischaffende Künsterlin *musik4*
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ruhrengel« (11. Oktober 2012, 15:58)


TraurigerMichi

unregistriert

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Freitag, 3. Mai 2013, 22:13

aha

Sylvi

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Freitag, 3. Mai 2013, 22:47

Ich bekomme nun seit ca. 5 Jahren Rente.
Die ersten 2 mal müsste diese alle 2jahre neu beantragt und bewilligt werden, die 3. jetzt ist für 3jahre bewilligt.

Ich hatte aber vorher auch 2 Anträge, die abgelehnt wurden.
Erst nachdem mich das Jobcenter nicht mehr vermitteln konnte ( Zusammenbruch auf Arbeit, Ablehnung von bereits mündlich zugesagten Arbeitsverträgen),
haben die vom Jobcenter dahin geschickt und siehe da, da hatt es geklappt!

Bin so aber jetzt zufrieden damit,
gehe nur 2stunden Freitag und 2stunden Samstag arbeiten- Minijob.

Ich kenne aber auch welche, die Rente haben und dazu einen 400eurojob.
Signatur von »Sylvi« Seid ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere!
Das Leben mag vielleicht keinen Sinn haben,
was aber noch lange nicht heißt das es sinnlos ist.

BeautifulSouth

Seelensturm

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15

Freitag, 3. Mai 2013, 23:14

Es das gescheiteste beim Rentenversicherungsträger anzufragen, ob du einen Rentenanspruch hast oder nicht.

chiara

Seelenzwilling

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Dienstag, 7. Mai 2013, 11:10

Hallo Nici,

Details zu deiner Situation selbst kann ich nicht beisteuern.
Das, was mir noch einfällt, ist, daß man - sollte man eine Rente bekommen, die sehr niedrig ist, grundsätzlich Anspruch auf eine sog. "Grundsicherung" (also Aufstockung auf Sozialhilfeniveau vom Amt ) hat.
Das würde aber wahrscheinlich wegen Dem Einkommen Deines Mannes nicht gewährt.

Ich selbst hatte sehr viel Unterstützung bei der Beratung und dem Ausfüllen des Antrages von meinem Psychiater.
Da Du in Therapie bist, dachte ich, wirst Du vermutlich auch einen Psychiater haben...

Rententräger als Ansprechpartner würde ich nicht aufsuchen, wiel die parteiisch sind, auch wenn es - wie oben beschrieben- auch schöne Ausnahmen gibt.
Hier in Bonn gibt es vom sozial-psychiattrischen Dienst sehr giut informierte "Berater", die auf dem aktuellen Stand der jeweiligen Richtlinien sind.
SPZs gibt es wohl in jeder größeren Stadt.

Ich wünsche Dir Durchhaltevermögen und so viel Erfolg wie möglich.

chiara
Signatur von »chiara« chiara

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Donnerstag, 23. Mai 2013, 14:55

Hätte auch mal direkt ne Frage:
Also, ich bin seit der Reha offiziell AU. War die letzten 6 Jahre net berufstätig, aber wegen der Kinder eben zu Hause (die werden doch auch berücksichtigt). Nun wollte ich wissen, was ich alles beantragen könnte? Hab zwei Diagnosen offiziell in der Krankenakte: F 60.31 (Borderline) und F 32.2 (schwere depressive Episoden).
Kann ich Prozente auf Behinderung beantragen? Wenn ja, wo und wie? Kann ich EU oder EM Rente beantragen? Wenn ja, wo und wie? Gibt es Anlaufstellen, wo ich mich hinwenden kann, die mir dabei helfen können? Hab arge Probleme mit fremden Menschen und grad mit Ämtern und Behörden zu telefonieren und zu reden...
Wäre nett, wenn mir jemand hier helfen könnte...
Signatur von »Corvina« Nur für einen Moment...





Die Gedanken werden still - für den Moment.

Der Schmerz vergessen - für den Moment.

Das Gefühl ist warm - für den Moment.

Die Haut kribbelt - für den Moment.

Alles rundherum wirkt unwichtig - für den Moment.

Es erlöst und befreit - für den Moment.

Doch dann kommt das schlechte Gewissen und die quälenden Gedanken und Gefühle sind zurück.
Bis zum nächsten Moment...

*wunsch22*