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Sonntag, 6. Januar 2013, 21:49

EU-Rente

Ich plane ja nun in eine Klinik zu gehen. Werde dann so alles in Allem über ein viertel Jahr krank sein.
Natürlich möchte ich wieder arbeiten, aber (so ist der Stand jetzt) nicht Vollzeit. Da gibt es ja die teilweise Erwerbinderungsrente.
Ich bin momentan überhaupt nicht belastbar.
Habe mit meinem Arzt darüber gesprochen und er meinte, ich wäre nicht krank sondern hätte eine Störung und ein postives Gutachten zu dieser Rente würde er mir nicht geben, weil ich eben nur eine Störung habe. Im nächsten Satz erzählte er mir aber, das ich nie ein "normales" unbeschwertes Leben haben werde.
Es ist ja nicht so, das ich mich ausruhen möchte und dafür Geld kassiere, sondern ich möchte Teilzeit arbeiten und eben noch den Ausgleich durch die Rente. Ein bisschen möchte ich meinen Lebenstandard halten.
Diese Aussage hat mich so aus der Bahn geworfen, das ich schon gar nicht mehr in eine Klinik wollte. Aber ich möchte an mir arbeiten. Zumal die Krankenkasse über kurz oder lang ja auch auf so eine Idee mit der Klinik kommen würde.
Stellen die dort auch schon fest, ob man wieder normal arbeiten könnte? Und wie es weitergeht? Und ob man krank oder gestört ist? Für mich ist das jetzt kein Wahnsinns Unterschied aber ich kann mich da ja auch täuschen. Wird man von dort krank oder gesund entlassen?
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Sonntag, 6. Januar 2013, 22:23

Mein dringender Rat:

Such dir dringend einen anderen Arzt. In der Branche gibt es leider so unglaublich viele Stümper und Idioten.... Ich hab das alles auch durch.

SELBSTVERSTÄNDLICH bist du krank. Dir wurde doch sicher eine Diagnose gestellt, oder? Ego: Eine Krankheit. Und wenn das ganze länger als 6 Monate geht/chronisch ist besteht übrigens sogar eine Behinderung!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BeautifulSouth« (6. Januar 2013, 22:24)


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Sonntag, 6. Januar 2013, 22:34

Danke für deine Antwort!
Weißt du was das doofe ist? Bei dem Arzt bin ich seit 2004 in Behandlung bzw. bekomme ich meine Psychopharmaka von ihm.
Er meinte, er würde mich nicht dabei unterstützen zu Hause zu sitzen. Aber das will ich ja gar nicht. Dann soll ich eben mit Hartz4 aufstocken, von ihm bekomme ich nicht bescheinigt das ich krank bin. Ich habe eine Störung und die ist behandelbar!
Und wenn ich in eine Klinik gehe, komme ich auch fitter wieder. Da kann ich auch Vollzeit arbeiten.
Und die Tatsache, das ich eben so lange bei dem Arzt bin wird mir im Zweifelsfall nicht unbedingt postiv nutzen.
Nach diesem langen Verstecken bin ich aber jetzt auf dem Trip, das ich meine "Krankheit" nicht mehr verstecken möchte. Ich möchte eben, das es anerkannt wird.

Meinst du, das in der Klinik eine Prognose abgegeben wird?

Ach so, mein Hausarzt und mein Therapeut nennen es Krankheit und ja auf meiner Einweisung steht zwar generalisierte Angststörung und noch mehr aber ich sehe das auch als Krankheit!?

glg
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schäfchen« (6. Januar 2013, 22:35)


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Sonntag, 6. Januar 2013, 22:42

Selbst wenn du voll berentet bist darfst du einen 400 Euro Job nebenher machen.

Ich bin übrigens berentet, und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen daß auch wenn zu viel Zeit zuhause haben nicht ideal ist ich mit der Berentung besser klarkomme als mit dem Stress den ich davor arbeitend bzw arbeitslos hatte.

Eine teil EU Rente ist aber von der Summe her nur ein lächerlicher Betrag, wenn du hoffst daß diese Rente dir die Differenz zu einem Vollzeitjob aufstockt wenn du auf Halbtags gehst ist eine Illusion. Ich würde mich da mal an den Rentenversicherungsträger wenden und das ausrechnen lassen wie viel du bekämst bevor du da allzugrosse Hoffnungen schiebst.

Eine generalisierte Angststörung ist sicherlich eine Krankheit!!!! Ich würde evtl sogar noch mal eine ausführliche Diagnostik machen lassen, evtl steckt da noch mehr dahinter, eine (evtl komplexe) posttraumatische Belastungsstörung, eine Persönlichkeitsstörung, irgendwas anderes, was zu einer noch fundierteren Diagnose führen kann die du für einen Rentenantrag brauchen kannst. Da würde ich mal bei Klinikambulanzen diverser grösserer psychiatrischer Kliniken umsehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BeautifulSouth« (6. Januar 2013, 22:45)


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schäfchen (6. Januar 2013, 22:44)

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Sonntag, 6. Januar 2013, 22:47

Ok, dann begrabe ich die Hoffnung. Aber immer noch besser als nichts!
Ich möchte eben wirklich, das es anerkannt wird. Vielleicht ist auch das blöd von mir aber ich müsste mich dann nicht mehr verstecken, so meine Gedanken jedenfalls.
Darf ich dich fragen wie alt du bist?
Und das war eine Rennerei oder?
Jetzt wo es mit der Klinik ernst wird habe ich Fragen, Fragen, Fragen.

Übrigens mit der Behinderung, das wusste ich nicht. Hast du das dann auch?

lg
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Sonntag, 6. Januar 2013, 23:03

Ich bin 40, Rente vor 3,5 Jahren, Verlängerung vor 15,5 Jahren und dieses Frühjahr muss ich mich leider wieder mit der Verlängerung rumschlagen.

Es war nicht allzu viel Rennerei. Man muss halt den Antrag ausfüllen, wird ggf noch zu einem Gutachter von denen geschickt, evtl wird abgelehnt dann musst du wiedersprechen (musste ich tun)

Man braucht einen Arzt der ein Attest/einen Bericht schreibt der dafür plädiert. Und man muss nachweisen daß Therapien keine ausreichende Besserung gebracht haben (weil Therapie vor Rente)

Wie gesagt, ich würde mich da erst mal nochmal anderweitig diagnostisch anschauen lassen und bei RVTräger berechnen lassen auf was du Anspruch hast.

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Montag, 7. Januar 2013, 20:18

Danke für deine Antwort!

Ich werde jetzt abwarten, was die Klinik bringt und was die dann empfehlen. Denke doch, das die eine Prognose abgeben werden!?
Werde 29, mal sehen was die Zeit jetzt bringt.
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