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Samstag, 19. Januar 2013, 13:50

Vollverdiener und Sozialhilfeempfänger - Wohngemeinschaft

hallo ihr lieben,

dieses jahr möchten mein freund und ich zusammenziehen bzw in zwei wohnung
in ein und demselben haus ziehen, damit wir näher bei einander sind. wir wohnen
zwar schon in der gleichen stadt aber aufgrund meiner arbeit (und weil ich dann abends
immer recht platt bin) und seiner krankheit (auch psychisch, hat oft rhythmusprobleme etc),
sehen wir uns nur am WE und das meist auch nur alle zwei wochen. damit das besser wird
und wir im mai auch 2 jahre zusammen sind möchten wir eben dieses jahr dies durchziehen.

ob wir uns nun gemeinsam eine wohnung nehmen oder eben zwei wohnungen in einem haus
wissen wir noch nicht genau. letzteres wäre sicher sehr praktisch, jeder hat seinen rückzugspunkt
und wenn es doch mal in die hose geht ist das nicht so schwierig, als wenn man einen gemeinsamen
haushalt hatte.

das problem ist jetzt, dass ich vollverdienerin bin, mein freund allerdings vom staat bezahlt
wird, da er nicht arbeitsfähig ist. soweit ich weiß bekommt er geld vom sozialamt, die zahlen ihm
die miete etc, naja einfach alles. das wechselt sich wohl mit dem jobcenter immer iwie ab. so
ganz genau konnte er mir das auch nicht sagen, da sein vater sich um den schriftlichen kram etc
kümmert, er hat ihm eine vollmacht dafür ausgestellt. nun wühle ich mich hier schon durchs net,
weil mich interessiert, ob sie ihm sein geld streichen können, würden wir zusammen ziehen.

ich habe textpassagen gefunden in denen stand, dass wenn ich ihn nicht unterstütze (also
nicht monatlich geld überweise bzw wir kein gemeinsames konto haben), dies nicht als
eine eheähnliche gemeinschaft zählen würde. aber sicher sind wir uns nicht. denn wenn sie
ihm dann geld abziehen würden, wär das schon sehr schlecht.

hat jemand von euch erfahrungen, wie das so abläuft? worauf man achten muss? was wirklich
passieren kann? etc. etc. ich wäre für tipps und ratschläge sehr dankbar.

lg die thy
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Samstag, 19. Januar 2013, 14:54

Wenn ihr zusammen seit, zusammen wohnt, zusammen haushaltet, geltet ihr als Bedarfsgemeinschaft, ja. Dann wird Euer Geld zusammen gerechnet, wodurch er natürlich auch weniger von den Steuern (Staat, ALG II) bekommen würde, da man davon ausgeht, dass Du, wenn Du mit ihm zusammen lebst, auch was abgeben kannst. Denn, diese Sozialleistung ist ja in dem Sinne kein Lohn, sondern als Unterstützung vom Staat bzw. den Steuerzahlern anzusehen, wenn jemand nicht anders kann. Sollte aber jetzt jemand da sein, der ihn unterstützen kann, dann muss natürlich auch die Unterstützung nicht mehr so hoch sein. Ist soweit klar.

Ansonsten, für die ausführlichere Recherche, habe ich jetzt einfach mal den Link hier rausgesucht. Vielleicht kannst Du auf dieser Basis weiter forschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarfsgemeinschaft
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Samstag, 19. Januar 2013, 14:58

Oh, leider ist mein Beitrag schon weg und muss erst von Lacuna und Kelte geprüft werden, wegen dem Link. Sonst hätte ich das noch eben zugefügt. Also jetzt im Rahmen eines zweiten Beitrags:

http://www.familienratgeber-nrw.de/index.php?id=1890

Man geht halt davon aus, was ebenfalls logisch ist, das man weniger Kosten hat, wenn man zu zweit in einer Wohnung lebt und gemeinsam haushaltet, als wenn man es alleine tut. Also braucht die einzelne Person auch weniger Geld. Auch logisch.

Naja, vielleicht helfen die Links ja weiter.

VG
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Samstag, 19. Januar 2013, 16:24

ich danke dir, jellowise, werd mich da mal durchlesen :)
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Samstag, 19. Januar 2013, 16:29

Gut! :)


...und.: P.S.: Neues Foto?
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Samstag, 19. Januar 2013, 19:11

ja, neues foto ;) hab heut mal wieder geknipst.. mal was aktuelles musste her ;)
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BeautifulSouth

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Samstag, 19. Januar 2013, 21:17

Ich würde das Zusammenziehen bleiben lassen.

Am Ende müsstest du für ihn finanziell aufkommen und ich denke das vergiftet auf Dauer jede Beziehung. Übrigens könnten sie dir durchaus auch bei zwei Wohnungen in einem Haus auf die Idee kommen euch eine Bedarfsgemeinschaft zu unterstellen.

Bei allem rund um die Arbeislosigkeit würde ich zu diesem Forum raten:
http://www.elo-forum.org/

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Sonntag, 20. Januar 2013, 11:07

huhu beautifulsouth,

danke für den link.

nun, da frage ich mich aber doch, wie soll das amt überhaupt auf die idee kommen,
wenn wir in dem gleichen haus, jedoch in getrennten wohnungen wohnen, dass wir
überhaupt miteinander zutun haben? wir haben ja kein gemeinsames konto oder
ähnliches. wenns danach geht müsste ich ja immer erstmal darauf achten, wenn
ich umziehe, dass im selben haus niemand lebt, der arbeitslos ist, weil ich könnte
ja gefahr laufen, dass das amt ankommt und mir unterstellt, ich hätte mit der
person eine enge bindung und müsse daher für sie aufkommen. das entzieht sich
jetzt doch etwas meinem verständnis ;)

lg die thy
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Samstag, 26. Januar 2013, 12:59

Hallo thyrja !

Ich würde die Idee mit den ZWEI Wohnungen favorisieren; einmal wegen der schon benannten "Rückzugsmöglichkeit" für den Einzelnen und um den theoretisch möglichen finanziellen Einbussen aus dem Wege zu gehen. Zum Nachfolgenden vorweg bemerkt - ich befand mich einmal in einer vergleichbaren Situation und kann deswegen aus praktischem Erleben heraus etwas sagen.
Es ist ( leider ) eine traurige Tatsache, dass das JC bzw. deren Sachbearbeite ( SB`s ) auch vielfach einfach unrechtmässige Dinge - entweder aus echter Unkenntnis der tatsächlichen Rechtslage oder eben in einigen Fällen auch einfach ( umgangssprachlich ) aus "Daffke" - weil sie`s tun KÖNNEN - machen.
Ich will jetze nich gleich mit der Keule dreinhauen und euch sagen : Achtet einfach darauf, dass sich NIEMAND an einer möglicherweise relevanten Stelle verquasselt. In diesem Fall über die Tatsache, dass eine zwischenmenschliche Beziehung besteht. Es ist so, dass JobCenter,Argen,Sozial-u. Versorgungsämter usw. das Bestehen einer "eheähnlichen Gemeinschaft" - heute "Bedarfsgemeinschaft genannt, festmachen müssen; dafür gibt es einige ganz konkrete Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, aber es gibt auch einige sehr subtile Dinge. Also, wann eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt und wann nicht, ist prinzipiell ganz klar definiert.

Wenn nun allerdings ein SB irgendwo den "Verdacht" hat und es zu komplikationen kommen lassen möchte, dann kann er das leider durchaus. Er braucht bloss das Wort "Anscheinsbeweis" zu benutzen und die Spirale kann sich drehen. ein konstruiertes Beispiel wäre :

SB vom JobCenter / Sozialamt bittet aus irgendeinem Grund zum Gesprächstermin. Freund & Betreuer gehen auch hin. Im allgemeinen smalltalk wird über Dies und Das geredet. Freundlicher SB fragt allgemein, wie es so geht und Betreuer sagt : "...naja, hier und da sind noch Probleme, wissen Sie, dass wir da noch dran arbeiten müssen.....aber die Prognosen sehen langzeitlich gut aus, seine Freundin hilft ihm ja sehr dabei...." BUMM !

Mit solch einem Satz der irgendwo hingeworfen wurde hätte Jemand, der es drauf angelegt hat, schon seinen "Anscheinsbeweis". Sanktionen,Leistungskürzungen usw. sind mit nen paar klicks gemacht und der Bescheid dazu ist auch in weniger als einer Minute aus Textbausteinen zusammengklickt. Will man dann aber nun dagegen vorgehen ( also Widerspruch, Widerspruch beim SG mit aufschiebender Wirkung, Rechtsanwalt Sozialrecht besorgen,möglicherweise echt klagen zu müssen usw. usw. ). Wenn soetwas geschieht, dann ist es i.d.R. leider nicht nach 14 Tagen "erledigt" und man sollte vorher überlegen, ob man die Kraft und die Nerven dafür aufbringt, solch ein erniedrigendes Prozedere insgesamt duchzuziehen mit zusätzlich dann noch möglichen finaziellen Kürzungen.

Bitte seid also einfach extrem vorsichtig, WER WAS & WO von eurer Beziehung "Wind" bekommt und lasst euch nicht "über den Tisch" ziehen mit Lock- u. Fangfragen.

LG
Signatur von »Hausdach« Feel the rain like an English summer, hear the notes from a distant song,
stepping out from a backdrop poster, wishing life wouldn't be so long VISAGE

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Thyrja (26. Januar 2013, 15:50)

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Samstag, 15. Februar 2014, 12:14

zusammenziehen sehe ich bei euch als eure große chance...also wenn ihr das wollt, empfehl ich euch hierhin zu schauen, da seit ihr gut aufgehoben!! :)

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