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Julchene

Seelenkrieger

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Donnerstag, 31. Juli 2014, 19:59

Führerscheinuntersuchung beim Amtsarzt

Hallo!

Bevor ich anfange, möchte ich kurz sagen, dass ich aus Österreich bin und nicht weiß, wie das in Deutschland gehandhabt wird.

Und ich entschuldige mich, wenn das in der falschen Kategorie steht, das befürchte ich nämlich.

Ich mache Führerschein und deshalb bin ich heute zu einer Ärztin gegangen (die ja nicht mein Hausarzt sein darf) um die Untersuchung, die da gefordert wird, zu machen. Man muss da ja so einen Zettel ausfüllen, wo gefragt wird, ob man Herzerkrankungen hat u Ä... Da stand auch: "Ich leide/litt an einer psychischen Erkrankung". Ich habe da erstmal nichts angekreuzt. Ich habe zwar keine Befunde und Diagnosen, aber ich hatte in meiner Vergangenheit mit Depressionen und Selbstverletzung zu kämpfen. Aber jetzt geht es mir ganz gut, meine Psychologin meint auch, dass ich mich sehr gut entwickelt habe und sie das total toll fände. Ich fühle mich auch total besser und im Moment überhaupt nicht psychisch krank.

Ich habe das der Ärztin erzählt und sie hat auch gefragt, ob ich das lange und regelmäßig gemacht habe. Ich habe alles wahrheitsgemäß beantwortet, da ich ja, außer vor meinen Eltern, relativ offen mit dem allem umgehe.Ich habe ihr auch gesagt, dass ich keine Diagnose oder Befunde habe, aber dass ich seit einem Jahr in psychologischer Beratung bin.

Daraufhin hat sie mir eine Überweisung für einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (Wahlarzt!) gegeben und gemeint, ich müsse mit dem Befund? von dort dann zum Amtsarzt gehen und das alles nochmal abklären lassen. Wahlärzte muss man selbst bezahlen, da fängt es schon an und ich habe nicht so viel Geld und meinen Eltern möchte ich das nicht sagen. Ich werde das schon irgendwie hinbekommen mit dem Geld, aber trotzdem wird das jetzt alles ziemlich umständlich, vor allem, weil ich Ärzte nicht unbedingt mag und dann immer einen Puls von 120 habe.

Jetzt wollte ich fragen, ob jemand von euch Erfahrung damit gemacht hat? Ich verstehe nämlich nicht, warum sie mir die Überweisung für den Neurologen/Psychiater gegeben hat, jetzt, wo es mir doch gut geht und ich absolut keine Symptome für irgendetwas habe.

Und wie ist das, wenn ich jetzt einen Befund bekommen sollte und der dann in meiner Krankengeschichte? Macht das irgendetwas?

Würde mich sehr über Antworten unterschiedlichster Art freuen!

Julchene

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Julchene« (31. Juli 2014, 20:01)