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Romaniac84

Seelensturm

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 17:38

Arzt rät dazu, Schwerbehinderten-Ausweis zu beantragen. Hilfe!!

Hallo Leute,

bei meinem letzten Arztbesuch sagte mir mein Hausarzt auf einmal - imo "relativ" unsensibel- , dass er mir anrät, einen Schwerbehinderten-Ausweis zu beantragen. Der eigentliche Grund, warum ich beim Arzt vorstellig war, war folgender: im Zuge der Nachteilsausgleichsanbahnung für mein Studium benötige ich ein Empfehlungsschreiben von einem Mediziner.
Ich kam gar nicht mehr dazu, zu sagen, dass ich und der Beauftragte für beeinträchtigt Studierende schon aufgesetzt hatten, was für eine Änderung der Prüfungsform für mich in Frage käme. So perplex war ich, dass auf das Thema Schwerbehinderten-Ausweis zu sprechen kam.
Es war zwar an dem Tag viel los in der Praxis -es war die letzte Woche vor seinem zweiwöchigem Urlaub-, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er diesen Rat quasi in einer Kurzschlussreaktion gegeben hat, denn er hat mir in der Vergangenheit immer wieder neben dem ärtzlichen Rat auch Alltagstipps gegeben und hatte somit auch ein Stück weit Anteil an meiner bisherigen "Studierenden-Vita".

Ich hatte zwischendurch schon die Denke: Geh das ganze Mitte Mai- nach dem Urlaub des Arztes- an, es war ein wohl gemeinter Rat. Aber jetzt bin ich wieder mehr und mehr verunsichert
Was soll ich Eurer Meinung nach tun? Meint ihr, wenn ich nicht auf den Rat reagiere, dass irgendwann die Krankenkasse -falls der Arzt dieses Gespräch in irgendeiner Weise dokumentiert haben sollte- Rabatz macht oder dass er der Arzt es gar irgendwie erzwingen kann, dass ich den Antrag beim Versorgungsamt stelle?


lg, Romi
Signatur von »Romaniac84« Das "unsichtbare Regelwerk" - ich werde nie Teil davon sein

Träne

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 18:23

Hallo Romaniac84,
dein Arzt unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und darf deswegen nur Diagnoseschlüssel an deine Kasse weiterleiten und mir fällt auch nicht ein Vorteil für deine Krankenkasse ein der das interesse ihrerseits begründen würde.
Also schau für Dich selbst ob du den Aussweiss brauchst oder nicht,bekommt mann übrigens erst ab einen GdB von 50.
Signatur von »Träne« LG Träne!
Wier leben in unserer eignen Welt,das ist OK,man kennt uns dort!

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Romaniac84 (7. Mai 2015, 19:54)

Eni

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 19:07

Romaniac NIEMAND kann dich dazu zwingen, sollte es doch geschehen hol dir Rechtsberatung. Es is deine Entscheidung, schließlich bist du nicht entmündigt, sodass deine Meinung nicht zählt. Lass es dir durch den Kopf gehen. Eine Reha oder dergleichen zur Besserung der Arbeitsfähigkeit wäre da schon mehr was deine Krankenkasse befürworten könnte und bei Weigerung könnte es schon Folgen haben, aber damit jetzt? nee, keine Angst.
Signatur von »Eni« Liebe Grüße,
Eni
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Khalil Gibran

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Romaniac84 (7. Mai 2015, 19:54)

Wolpertinger

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Donnerstag, 7. Mai 2015, 21:39

Ein Behindertenausweis hat mit der Krankenkasse gar nichts zu tun.
es ist gar nicht so leicht einen Ausweis zu bekommen und das macht auch nur dann Sinn, wenn man den haben will.
Wenn man ihn hat, dann muss man ihn nirgends vorzeigen.
Man kann ihn aber vorzeigen um Nachteilsausgleiche zu bekommen.
Falls du konkrete Fragen hast, dann kannst du mir auch gerne PN schreiben.
Ich hab einen Behindertenausweis und hab das Antragsverfahren hinter mir.
Falls ich helfen kann beim Gedanken sortieren (per PN oder hier im Beitrag) sind konkrete Fragen willkommen.

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Romaniac84 (8. Mai 2015, 21:10)